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FRAUENCHOR DACAPO e.V.
24.07.2020 … POST kommt! …
…Für wen? Für die Senioren*innen des Wuppertaler Hofes, von denen einige wenig Kontakt nach außen haben, was in unserer Corona-Zeit besonders schwer wiegt. …Post kommt – von wem? Die Idee kam aus unserem Chor: Mit einem aufmunternden Brief unserer Sängerinnen könnte den Senioren*innen nicht nur eine Überraschung, sondern auch eine große Freude bereitet werden. …Post kommt - was steht drin? In hübschen Umschlägen steckten ganz individuelle Karten mit kleinen Geschichten und lieben Grüßen. Schon die Übergabe am Portal brachte viel Freude.
04.09.2020 "Alle Jahre wieder"... DaCapo hatte auch in diesem Jahr im Hause Vivo für die Bewohner ein "Weihnachtliches Singen" geplant. Doch "Corona" änderte auch das. Der Chor hat einen anderen Weg gefunden, um Kontakt zu halten. Herr Thomas, Leiter des Sozialen Dienstes: „nochmals vielen lieben Dank für die tollen Briefe, die ausgezeichnet bei den BewohnerInnen angekommen sind. Sie haben den Hintergrund der Aktion umfassend verstanden, fühlten sich individuell gewürdigt und es haben sich schöne Gespräche anknüpfend an die Geschichten ergeben – ein Riesenerfolg!“
Parallel zu unseren Open Air-Proben suchten wir nach Räumen mit großer Fläche, denn die kalte Jahreszeit nahte … dann kam die beste Nachricht: Wir dürften unter Beachtung eines strengen Hygienekonzeptes wieder im Gemeindesaal der Lutherkirche proben. Unsere Köpfe rauchten aufs Neue und schnell war alles organisiert und von der Kirche akzeptiert. In der ersten Oktoberwoche führten wir die erste Versammlung mit jeweils 15 Sängerinnen durch und erklärten alle notwendigen Details. In der zweiten Woche ging es wieder los: Die erste Probe „drinnen“. Oh, wie war es schön! Es war als kämen wir nach Hause. Wir konnten uns beim Singen wieder hören - es klang so gut! AHA+L war die Regel und unser CO 2-Monitor gab uns immer „grünes Licht“. Froh gelaunt ging es nach Hause … aber ab der dritten Woche ging wieder NICHTS mehr! Alle waren traurig, das wollten wir ändern. So bildeten die Vorstandsmädels und unser Chorleiter vier „Zweierteams“, die bei allen Sängerinnen einen „Haus-Tür- Besuch“ machten und eine MNS-Maske im DaCapo-Design, die eine Sängerin genäht hatte, vorbeibrachten. Überall war ein fröhliches HALLO zu vernehmen und die Freude über die einmalige Maske war groß. Unser Chorleiter spielte und sang noch zwei Weihnachtslieder auf Audiodatei ein und sendete sie dem Chor per App. Nun hieß es wieder singen und Stimme trainieren - leider zu Hause. Die Adventszeit war für viele unserer alleinstehenden Sängerinnen eine einsame Zeit, weil man sich nicht treffen durfte! Wir gestalteten einen digitalen Adventskalender mit Adventsliedern aus vergangen Konzerten, sendeten den Link zu unseren Sängerinnen und berührten damit die Herzen unserer DaCapo- Mädels. Sie konnten nun jeden Tag ein Türchen öffnen, den ganzen Chor hören und mitsingen. Oft bekamen wir die Nachricht, dass schon nachts kurz nach 00:00 Uhr erwartungsvoll das nächste Türchen geöffnet wurde. Viele Sängerinnen haben während der Adventszeit insgesamt über 60 Weihnachtsbriefe für die Bewohner*innen des AZ „Wuppertaler Hof“ und für die schwerstkranken Menschen im „Haus Vivo“ geschrieben. Eigentlich singen wir jedes Jahr in der Adventszeit für die Menschen in diesen Häusern. Unsere Weihnachtsfeier rückte näher …! Plan A: Weihnachtsfeier im Lutherheim. Änderung! Plan B: Mini-Weihnachtsfeier in der Lutherkirche mit viel Abstand, ohne Singen, aber mit Musik vom Band und Nikolausrede. Änderung! Plan C: „Haus-Tür-Besuche“ am Tag unserer geplanten Weihnachtsfeier. Änderung! Plan D: „Haus-Tür-Besuche“ schon am Wochenanfang vor dem harten Lockdown. GESCHAFFT! Juhu, was für eine Freude an den Wohnungstüren. Alle Sängerinnen haben sich so gefreut, als wieder die „Zweierteams“ mit Nikolaushaarreif oder -mütze kleine Geschenke und die Nikolausrede überreichten.
… neuer Lockdown … mit neuen Ideen ging es weiter!
FRAUENCHOR DACAPO e.V.
In der ersten Oktoberwoche führten wir die erste Versammlung mit jeweils 15 Sängerinnen durch und erklärten alle notwendigen Details. In der zweiten Woche ging es wieder los: Die erste Probe „drinnen“. Oh, wie war es schön! Es war als kämen wir nach Hause. Wir konnten uns beim Singen wieder hören - es klang so gut! AHA+L war die Regel und unser CO 2-Monitor gab uns immer „grünes Licht“. Froh gelaunt ging es nach Hause … aber ab der dritten Woche ging wieder NICHTS mehr!
Parallel zu unseren Open Air-Proben suchten wir nach Räumen mit großer Fläche, denn die kalte Jahreszeit nahte … dann kam die beste Nachricht: Wir dürften unter Beachtung eines strengen Hygienekonzeptes wieder im Gemeindesaal der Lutherkirche proben. Unsere Köpfe rauchten aufs Neue und schnell war alles organisiert und von der Kirche akzeptiert.
Die Adventszeit war für viele unserer alleinstehenden Sängerinnen eine einsame Zeit, weil man sich nicht treffen durfte! Wir gestalteten einen digitalen Adventskalender mit Adventsliedern aus vergangen Konzerten, sendeten den Link zu unseren Sängerinnen und berührten damit die Herzen unserer DaCapo-Mädels. Sie konnten nun jeden Tag ein Türchen öffnen, den ganzen Chor hören und mitsingen. Oft bekamen wir die Nachricht, dass schon nachts kurz nach 00:00 Uhr erwartungsvoll das nächste Türchen geöffnet wurde. Viele Sängerinnen haben während der Adventszeit insgesamt über 60 Weihnachtsbriefe für die Bewohner*innen des AZ „Wuppertaler Hof“ und für die schwerstkranken Menschen im „Haus Vivo“ geschrieben. Eigentlich singen wir jedes Jahr in der Adventszeit für die Menschen in diesen Häusern. Unsere Weihnachtsfeier rückte näher …! Plan A: Weihnachtsfeier im Lutherheim. Änderung! Plan B: Mini-Weihnachtsfeier in der Lutherkirche mit viel Abstand, ohne Singen, aber mit Musik vom Band und Nikolausrede. Änderung! Plan C: „Haus-Tür-Besuche“ am Tag unserer geplanten Weihnachtsfeier. Änderung! Plan D: „Haus-Tür-Besuche“ schon am Wochenanfang vor dem harten Lockdown. GESCHAFFT! Juhu, was für eine Freude an den Wohnungstüren. Alle Sängerinnen haben sich so gefreut, als wieder die „Zweierteams“ mit Nikolaushaarreif oder -mütze kleine Geschenke und die Nikolausrede überreichten.
Alle waren traurig, das wollten wir ändern. So bildeten die Vorstandsmädels und unser Chorleiter vier „Zweierteams“, die bei allen Sängerinnen einen „Haus- Tür-Besuch“ machten und eine MNS-Maske im DaCapo- Design, die eine Sängerin genäht hatte, vorbeibrachten. Überall war ein fröhliches HALLO zu vernehmen und die Freude über die einmalige Maske war groß. Unser Chorleiter spielte und sang noch zwei Weihnachtslieder auf Audiodatei ein und sendete sie dem Chor per App. Nun hieß es wieder singen und Stimme trainieren - leider zu Hause.
… neuer Lockdown … mit neuen Ideen ging es weiter!